Bauvorhaben Hildburghauser - nach erster Bewegung wieder HALT

Anfang  Oktober 2014 ist die europaweite Ausschreibung in die Wege geleitet worden. Die Arbeiten sollten nach Ende der Frostperiode also im Frühjahr 2015  aufgenommen werden. Nun hat das Bezirksamt mitgeteilt, dass gegen die Vergabeentscheidung Beschwerde eingelegt wurde.

Die Vorsitzende der CDU-Lilienthal und Abgeordnete Cornelia Seibeld hat vom Senat mitgeteilt bekommen, dass Nachprüfungsverfahren und die sich anschließenden Beschwerdeverfahren durchaus mehrere Monate dauern können.

Cornelia Seibeld: "Die Verantwortlichen hätten Nachprüfungs- oder Widerspruchsverfahren von vornherein einkalkulieren müssen. Es ist schließlich nicht überraschend, dass unterlegene oder nicht berücksichtigte Firmen Zweifel an der Vergabepraxis anmelden." Weiter: "Ich hätte mir gewünscht, dass der Bezirk eventuelle Widersprüche eingeplant und die Auftragsvergabe früher gestartet hätte. Dann wäre genügend Luft gewesen und die Maßnahme hätte trotz Nachprüfungs- oder Gerichtsverfahren pünktlich im März beginnen können."

 

Die Umleitungen haben es in sich, sie sind der Nadelöhr-Funktion der Hildburghauser geschuldet. Voraussichtlich (endgültige Klärung steht noch aus) gilt:

  • Der unmittelbare Anliegerverkehr wird abschnittsweise zwischen Mariannenstrasse und Blankertzweg eingerichtet
  • Der LKW-Verkehr wird über Malteserstrasse und Kaiser-Wilhelm-Strasse großräumig umgeleitet
  • Der bezirkliche Verkehr wird über den vorher sanierten Lichterfelder Ring umgeleitet. Dort werden temporär Ampeln aufgestellt, um den Verkehrsfluss steuern können.

Infos über die Auswirkungen auf die Buslinien 112 (entlang der Hildburghauser) und 380 / 284 (kreuzen die Hildburghauser) stehen noch aus. Wir informieren, wenn entsprechende Informationen vorliegen.

Endlich geht es also voran, endlich gibt es eine Perspektive für die Strasse, deren Zustand seit langem eine Zumutung für alle ist!